Der Plastische Reader – ein Geheimtipp für effizientes Arbeiten an wissenschaftlichen Texten
Im Wissenschaftslektorat steht die sorgfältige und fokussierte Bearbeitung von Texten im Mittelpunkt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um das beim Lektorieren einer Dissertation oder das Lektorat einer Master-Thesis geht. Das stundenlange Arbeiten am Bildschirm belastet die Augen stark und erfordert hohe Konzentration. Daher ist es umso wichtiger, alle verfügbaren technischen Hilfsmittel einzusetzen, die die Arbeit erleichtern.
Ein bislang kaum bekanntes, aber äußerst hilfreiches Tool ist der Plastische Reader von Microsoft Word. Diese vergleichsweise junge, aber sehr praktische Funktion macht das digitale Lesen erheblich komfortabler. Sie ist in den meisten aktuellen Microsoft Word-Versionen enthalten und lässt sich einfach über die Registerkarte „Ansicht“ aktivieren.
So unterstützt der Plastische Reader beim Bearbeiten von Texten
- Spaltenbreite: Mit dem Plastischen Reader ist es möglich, die Zeilenlänge zu variieren. Auf diese Weise wird der Text übersichtlicher und bequemer zu lesen, weil die Augen nicht so stark beansprucht werden.
- Seitenfarbe: Ein weiterer Vorteil des Plastischen Reader liegt darin, eine Hintergrundfarbe zu wählen, die die Augen schont. Denn dunkle Hintergründe mit heller Schrift oder sanfte Sepiatöne reduzieren das grelle Bildschirmlicht. So kommt es nicht so schnell zu Ermüdungserscheinungen.
- Zeilenfokus: Durch die Einstellung des Zeilenfokus lässt sich Aufmerksamkeit gezielt auf eine oder wenige Zeilen lenken, während der Rest des Textes abgedunkelt wird. Auf diese Weise ergeben sich Ablenkungen.
- Textabstand: Der Abstand zwischen Wörtern und Zeilen ist individuell anpassbar. Damit ist es möglich, den Text optimal auf das Leseverhalten des Wissenschaftslektors/der Wissenschaftslektorin einzustellen.
- Silbentrennung: Auch eine Aufteilung der Wörter auf Silben ist möglich. Dies fördert nicht nur das Lesetempo, sondern erleichtert auch das Erkennen von Tipp- und Grammatikfehlern.
- Vorlesefunktion: Der Plastische Reader kann korrigierte Text vorlesen. Dabei besteht die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Stimmen und Lesegeschwindigkeiten zu wählen. Damit ist der Plastische Reader ein besonders hilfreiches Werkzeug, um den Klang eines Satzes zu prüfen und unnatürliche oder fehlerhafte Konstruktionen zu entdecken, die man beim stillen Lesen leicht übersieht.
Wissenschaftslektorat effizient gestalten: Vorteile des Plastischen Readers im Arbeitsalltag
Der Einsatz des Plastischen Readers bringt klare Vorteile:
- Erhöhte Konzentration: Die je nach bevorzugter Arbeitsweise anpassbare Textdarstellung sorgt dafür, dass sich Wissenschaftslektor:innen voll auf die inhaltliche Arbeit konzentrieren können, ohne durch Formatierungen abgelenkt zu werden.
- Schutz der Augen: Vor allem die individuellen Einstellungen der Hintergrundfarbe und des Kontrasts schonen die Augen und helfen, Ermüdung zu reduzieren. So ist es ein fokussiertes und längeres effizientes Arbeiten möglich.
Fazit
Der Plastische Reader ist ein sehr nützliches Tool für alle, die wissenschaftliche Texte gründlich sowie effizient prüfen und korrigieren möchten – ein unverzichtbares Werkzeug für moderne Wissenschaftslektor:innen.
Mehr zur Anwendung des Plastischen Readers finden Sie hier.
