Wissenschaftslektorat:
die Königsdisziplin für exzellente wissenschaftliche Texte

Ein gutes wissenschaftliches Werk lebt nicht nur von hochwertigen Inhalten, sondern auch von einer klaren und präzisen Sprache. Hier kommt das Wissenschaftslektorat ins Spiel.

Mehr als Korrektur: die zentralen Aufgaben eines Wissenschaftslektorats

Ein Wissenschaftslektorat ist unverzichtbar, um akademische Texte in Bestform zu bringen. Dabei geht es um mehr als nur Grammatik und Zeichensetzung. Ziel eines Wissenschaftslektorats ist es, die Klarheit und die Lesbarkeit des Textes zu maximieren, damit die dargestellten Forschungsergebnisse mühelos nachvollzogen werden können. Denn ein guter Text soll die Leser:innen durch ziemlich komplexe Gedanken führen. Auch der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) spielt beim Erstellen und Bearbeiten wissenschaftlicher Texte eine zunehmend wichtigere Rolle.

Dieser Beitrag widmet sich zunächst folgenden Aspekten:

• Darstellung der zentralen Anforderungen an wissenschaftliche Texte,
• Veranschaulichung der Hauptaufgaben des Wissenschaftslektorats bei der Bearbeitung wissenschaftlicher Texte,
• Vorstellen der im Wissenschaftslektorat eingesetzten Werkzeuge sowie
• Analyse typischer Schwachstellen in wissenschaftlichen Texten – verbunden mit Hinweisen, wie sich diese vermeiden lassen.

Vielfalt wissenschaftlicher Texte

Wissenschaftliches Arbeiten bedeutet, Sachverhalte unter einer bestimmten Fragestellung zu untersuchen, die Ergebnisse sprachlich festzuhalten und zu kommunizieren. Dabei gibt es eine breite Palette an Textsorten, die alle von einem professionellen Lektorat profitieren können:
Abschluss- und Qualifikationsarbeiten: Bachelor-, Master-, Diplomarbeiten, Dissertationen, Habilitationsschriften
Publikationen: Wissenschaftliche Fachbücher, Aufsätze, Gutachten
Webtexte: Blogartikel, Internettexte zu Wissenschaftsthemen, Online-Pressemitteilungen zu Wissenschaft und Forschung, Newsletter

Selten entstehen wissenschaftliche Texte in einem linearen Prozess. Denn oft durchlaufen sie komplexe Entstehungsprozesse und Abstimmungsphasen, bis sie abgabe- oder veröffentlichungsreif sind.

Warum ist die sprachliche Form für den Inhalt wissenschaftlicher Texte so wichtig? Die sprachliche Form ist entscheidend, um einen Text angenehm lesbar zu machen. Zu viele „Lesbarkeitskiller“ oder „Stolpersteine“ in Form sprachlicher Schnitzer schmälern schnell die Motivation beim Lesen und das kann sich, besonders bei Qualifikationsarbeiten, negativ auf die Bewertung auswirken. Also – Verständlichkeit ist kein Luxus, sondern der Kern der Sache. Darum konzentriert sich ein professionelles Wissenschaftslektorat darauf, die sprachliche Qualität zu maximieren, damit der Text gern und ohne Mühe gelesen werden kann.

Zentrale Anforderungen an wissenschaftliche Texte

Unabhängig von der Textart muss jeder wissenschaftliche Text bestimmten Standards genügen:
Nachprüfbarkeit: Jede Aussage, Methode und jedes Ergebnis muss überprüfbar sein.

Korrekte Zitation: Fremdes Gedankengut ist durch eine konsequente Zitiermethode zu kennzeichnen, um Plagiate zu vermeiden und Nachprüfbarkeit zu ermöglichen.

Klarheit und Objektivität: Der Text sollte klar, sachlich, objektiv und argumentativ nachvollziehbar sein – auch bei komplexen Themen.

Struktur: Eine klare Struktur und ein erkennbarer „roter Faden“ sind essenziell für die Orientierung der Leserschaft.

Korrekte Fachsprache: Fachbegriffe und Fremdwörter müssen präzise und eindeutig verwendet werden.

Fachspezifische Konventionen: Die Regeln der jeweiligen Fachdisziplin sind zu beachten (z. B. Schreibweisen, Abbildungs-/Tabellenbezeichnungen).

Transparenz der Quellen: Alle verwendeten Quellen (gedruckt, online, KI-Nutzung) und Sekundärliteratur müssen offengelegt werden.

Gutachterinnen und Gutachter prüfen wissenschaftliche Texte primär auf fachliche Richtigkeit und Nachvollziehbarkeit. Es ist nicht ihre Aufgabe, verworrene Sätze zu entwirren oder grundlegende sprachliche sowie formale Fehler zu korrigieren. Genau hier setzt das Wissenschaftslektorat an.

Kernaufgaben im Wissenschaftslektorat: Stolpersteine identifizieren und beseitigen

Ein gründliches und professionelles Wissenschaftslektorat ist ein wichtiges Instrument, um selbst komplexe Themen, Methoden und Ergebnisse verständlich darzustellen. Die zentrale Frage im Wissenschaftslektorat lautet immer: Wo verbergen sich die „Bremsklötze“, die die Lesbarkeit und das Verständnis erschweren? Sind die Schwachstellen durch detektivische Arbeit identifiziert, geht es darum, sie Schritt für Schritt zu beseitigen.

Die wesentliche Aufgabe eines Wissenschaftslektorats besteht dabei darin, die Schwachpunkte meist anhand eines Satzes exemplarisch aufzuzeigen und zu erläutern, warum die entsprechende Formulierung den Lesefluss und das Textverständnis beeinträchtigen.

Werkzeuge im Wissenschaftslektorat

Um Schwachstellen in wissenschaftlichen Texten effektiv zu beheben, kommen verschiedene Instrumente zum Einsatz:

  • Direkte Änderungen im Text: Dieses Instrument wird dann verwendet, wenn grobe sprachliche Schnitzer (in Rechtschreibung und Zeichensetzung) oder Formulierungen zu verbessern sind.
  • Standardkommentare zu sprachlichen Schwachstellen oder fachlichem Prüfbedarf: Über die Kommentarfunktion in Programmen wie Microsoft Word oder Adobe Acrobat Reader werden oft Hinweise zu ausgewählten sprachlichen Problemstellen eingefügt mit dem Ziel, die Überarbeitung zu erleichtern bzw. die vorgeschlagene Änderung auf ihre fachliche/sachliche Richtigkeit zu prüfen.
  • Weiterführende Hinweise: Bei diesen Kommentaren handelt es sich meist um Literaturtipps zum wissenschaftlichen Schreiben oder zu relevanten Online-Quellen. DadurchHinweise soll die Selbstkorrektur durch den Autor/die Autorin unterstützt werden. Hierzu zählen auch Tipps zum Einsatz themenspezifischer KI-Tools.

Der Fokus liegt zunächst darauf, die häufigsten Problemfelder in den Blick zu nehmen und deren negative Auswirkungen auf Lesefluss und Textverständnis zu verdeutlichen.

Probleme und Schwachstellen in wissenschaftlichen Texten

In der täglichen Arbeit im Wissenschaftslektorat ist immer wieder festzustellen, dass bestimmte sprachliche Schwachstellen den Lesefluss erheblich beeinträchtigen, wenn nicht gar stoppen. Besonders deutlich werden diese „Lesbarkeitskiller“ in folgenden Bereichen:

  • Satzbau
  • Wortwahl
  • Zitierweise und Quellenangaben/Literaturverzeichnis
  • Bezeichnungen von Tabellen und Abbildungen
  • Unkonkrete Zeit- und Mengenangaben
  • Wenig aussagekräftige Überschriften

Oft sind in den genannten Bereichen umfangreiche „Aufräumarbeiten“ im Wissenschaftslektorat erforderlich. Darüber hinaus zeigen sich immer wieder zusätzliche Fehler in Rechtschreibung und Zeichensetzung. Zwar lassen sich diese, streng genommen, eher dem Korrektorat zuordnen, doch gerade deshalb ist es umso wichtiger, den Zusammenhang zu betonen. Denn nur ein sorgfältig durchgeführtes Korrektorat bildet die unverzichtbare Grundlage und somit eine entscheidende Vorarbeit für ein professionelles Wissenschaftslektorat.

Satzbau

Ein klarer Satzbau ist das Fundament für verständliche wissenschaftliche Texte. Im Folgenden werden die häufigsten Fehler dargestellt und es werden Tipps gegeben, wie man sie vermeidet.

Schachtelsätze

Schachtelsätze sind Sätze, die durch viele verschachtelte Nebensätze – oft auch als „Pralinen-“ oder „Kettensätze“ bezeichnet – unnötig komplex werden. Leser:innen müssen sich mühsam durch diese Satzkonstruktionen kämpfen, um die Hauptaussage zu finden, was die Lektüre anstrengend macht.

🔷Beispiel

Die Untersuchungen von Müller, der den Sonderpreis in Medizin erhalten hatte und der daran forschte, die Gensequenzen dieser Bakterien, die es überall auf der Erde gibt, zu analysieren, um sie dann im Labor zu manipulieren, das als Hochsicherheitstrakt errichtet war, führten zu einem für die Wissenschaft bedeutenden Ergebnis.

❓Problem

Die zentrale Aussage „Die Untersuchungen … führten zu einem für die Wissenschaft bedeutenden Ergebnis“ geht in fünf weiteren Informationen quasi unter. Diese sind zwar wichtig, werden aber durch die Verschachtelung schwer erfassbar. Hier steigt der Leser schnell aus, man verliert den Faden. Solche Sätze sind problematisch, nicht nur, weil sie verwirrend sind, sondern sie verschleiern auch die logischen Zusammenhänge oder die handelnden Personen.

💡Tipp

Die Lösung zum Vermeiden von Schachtelsätzen ist einfach: Schreiben Sie kürzere Sätze; auf diese Weise wird der Inhalt auf mehrere, problemlos zu verstehende Sätze aufgeteilt mit dem Ziel, um die Informationen klarer zu präsentieren.

✅ Vorschlag für eine leserfreundliche Formulierung

Die Untersuchungen des Sonderpreisträgers Müller führten zu einem für die Wissenschaft bedeutenden Ergebnis. Er forschte daran, die Gensequenzen dieser weltweit vorkommenden Bakterien zu analysieren. Sein Ziel war es, die Gensequenzen anschließend in seinem als Hochsicherheitstrakt eingerichteten Labor zu manipulieren.

Aneinanderreihen von „dass“-Sätzen

Viele aufeinanderfolgende „dass“-Sätze wirken unbeholfen und stilistisch unschön. Solche Sätze sind oft schwer zu verstehen, weil der Leser am Ende nicht mehr weiß, zu welchem Hauptsatz welcher Nebensatz gehört.

🔷Beispiel

Die Veränderung zu einem sichtbaren ökonomischen Erfolg konstatiert der Autor dadurch, dass er beobachtet, dass über die Zeit die Zahl der Hausbesitzer gestiegen ist.

❓Problem

Nebensätze, die alle mit „dass“ beginnen, lassen einen Text unprofessionell wirken. Daher klingt der Text monoton und wenig abwechslungsreich. Zudem ist Satzstruktur komplex und verschachtelt, was die Lesbarkeit und das Textverständnis erschwert.

💡Tipp

Versuchen Sie, solche Konstruktionen durch Alternativen zu ersetzen, etwa Präpositionen, oder teilen Sie den Inhalt in mehrere Sätze, die durch einen Punkt oder ein Semikolon getrennt werden.

✅Vorschlag für eine leserfreundliche Formulierung

Der Autor konstatiert die Veränderung zu einem sichtbaren ökonomischen Erfolg anhand der Beobachtung, dass die Zahl der Hausbesitzer im Lauf der Zeit gestiegen ist.

Monotone Hauptsatzreihen mit „und“

Manche wissenschaftliche Texte verwenden „und“ wie einen Klebstoff, um lange, komplizierte Hauptsatzreihen zu bilden. Das macht den Inhalt oft schwer verständlich, da die Kernaussage nur mühsam zu erfassen ist.

🔷Beispiel

Schneider kam in seiner Untersuchung über das X-Syndrom zu dem Ergebnis, dass hier vor allem die Ernährung und das Alter eine zentrale Rolle spielen, und der Wissenschaftler führte als Beispiel für diese Krankheit die Elefanten im städtischen Zoo an und dokumentierte seine Beobachtungen anhand von Fotos.

❓Problem

Hier verliert der Leser schnell den Überblick und wird durch den monotonen Satzbau ermüdet. Oft muss der Satz mehrfach gelesen werden, um die beabsichtigte Aussage zu verstehen.

💡Tipp

Teilen Sie den Inhalt auf mehrere Sätze auf. Manchmal reicht es auch, einzelne Sätze durch ein Semikolon (Strichpunkt) zu trennen, das eine Mittelstellung zwischen Komma und Punkt einnimmt.

✅Vorschlag für eine leserfreundliche Formulierung

Schneider kam in seiner Untersuchung über das X-Syndrom zu dem Ergebnis, dass hier vor allem die Ernährung und das Alter eine zentrale Rolle spielen. Als Beispiel für diese Krankheit führte der Wissenschaftler die Elefanten im städtischen Zoo an; seine Beobachtungen dokumentierte er anhand von Fotos.

Zu große Entfernung zwischen Subjekt und Prädikat

Oft finden sich in wissenschaftlichen Arbeiten auch Sätze, in denen das Subjekt und Prädikat weit voneinander entfernt stehen. Der Leser braucht eine Art „intellektuelles“ Fernglas, um zu erfahren, welche Handlungen vom Subjekt ausgehen. Auch hier ist das Wissenschaftslektorat gefordert, mit ein paar einfachen Kniffen den Satz leserfreundlicher zu formulieren.

🔷Beispiel

Die Versuchsbilder werden mithilfe eines 3D-Laserscanners, der kürzlich vom Institut aus Fördermitteln der XYZ-Stiftung angeschafft wurde und der auf dem mobilen Roboter Armin installiert ist, aufgenommen.

❓Problem

Wenn Subjekt und Prädikat zu weit voneinander entfernt stehen, muss der Leser den Satz oft mehrmals lesen, um den Sinn zu erfassen. Daher wird die Informationsaufnahme erheblich erschwert.

💡Tipp

Das Prädikat sollte näher an das Subjekt gerückt werden. Manchmal kann es hilfreich sein, das Prädikat an den Satzanfang zu stellen und die Informationen des Satzes auf mehrere Sätze zu verteilen;  dann ist die Aussageabsicht schnell erfassbar.

✅ Vorschlag für eine leserfreundliche Formulierung

Die Versuchsbilder werden mit Hilfe eines 3D-Laserscanners aufgenommen, der auf dem mobilen Roboter Armin installiert ist. Der 3D-Laserscanner wurde erst kürzlich aus Fördermitteln der XYZ-Stiftung angeschafft.

Problematische Partizipialkonstruktionen

Bei Partizipialkonstruktionen handelt es sich Strukturen, in denen ein Partizip (z. B. „laufend“, „getestet“) verwendet wird, um zusätzliche Informationen zu einem Substantiv zu geben. In wissenschaftlichen Texten sind solche Konstruktionen weitverbreitet, da sie komplexe Sachverhalte prägnant und stilistisch anspruchsvoll ausdrücken können. Häufig wird dadurch die schnelle Nachvollziehbarkeit der Aussage beeinträchtigt. Auch dies ist ein Problem, das im Wissenschaftslektorat oft zu lösen ist, um einen Text leserfreundlich(er) zu gestalten.

🔷Beispiel

Bei dieser Arbeit geht es darum, die bislang erzielten und als bahnbrechend zu bewertenden Resultate auf dem kürzlich an der TU Musterstadt eingerichteten Forschungsgebiet zu den innovativen Antriebssystemen für Hyperschallflugzeuge zusammengefasst darzustellen.

❓Problem

Partizipialkonstruktionen bündeln Informationen in einer einzigen, oft langen Wortgruppe. Auf diese Weise können zwar viele Informationen vermittelt werden, aber der Satz wird dadurch dichter und ist schwerer zu entschlüsseln, weil mehrere Details gleichzeitig verarbeitet werden müssen. Häufig ist für den Leser nicht sofort ersichtlich, auf welches Substantiv sich das Partizip bezieht. Solche Partizipialkonstruktionen erschweren die Informationsaufnahme und stoppen oft den Lesefluss, weil der Leser erst Konstruktion entschlüsseln muss, bevor der Inhalt klar wird.

💡Tipp

Die Informationsdichte solcher Sätze kann reduziert werden, indem der Inhalt auf mehrere (Haupt-)Sätze verteilt.  Auch die Verwendung von Relativsätzen kann die Informationsaufnahme erleichtern.

✅ Vorschlag für eine leserfreundliche Formulierung

Bei dieser Arbeit geht es um eine Zusammenfassung der bahnbrechenden Resultate, die auf dem Forschungsgebiet zu den innovativen Antriebssystemen für Hyperschallflugzeuge bislang erzielt wurden. Das Forschungsgebiet wurde erst kürzlich an der TU Musterstadt etabliert.

Der Nominalstil

Der Nominalstil ist gekennzeichnet durch die gehäufte Verwendung von Nomen (Substantive) und Substantivierungen (insbesondere von Verben), er erschwert ebenfalls die Lesbarkeit. Die Sätze klingen hölzern und manchmal auch ein bisschen nach Amtsdeutsch. Der Nominalstil an sich als solcher ist nicht zu kritisieren, nur in gehäufter Form sollte er nicht angewendet werden.

🔷Beispiel für einen Satz im Nominalstil

Die Regelung des Stadtdirektors ermöglicht seit dem 1. Dezember 2021 den Bürgerinnen und Bürgern die Artikulierung ihres Votums zur Wahl für den Fall der Nichtteilnahme an der Ratssitzung durch eine Bürgerverfügung.

Problem

Der Nominalstil erzeugt einen gestelzten, abstrakten Ton und wirkt weniger natürlich und flüssig als verbale Ausdrucksweisen. Die häufige Nutzung langer Nominalketten erschwert das Lesen und hemmt den Lesefluss, wodurch wissenschaftliche Texte komplizierter werden und was die Nachvollziehbarkeit von Inhalten erschwert. Zu viel Nominalstil beeinträchtigt somit Verständlichkeit, Aussagekraft und Lebendigkeit der Texte.

Vorschlag für eine leserfreundliche Formulierung des als Beispiel angeführten Satzes

Der Stadtdirektor hat geregelt, dass Bürgerinnen und Bürger im Fall der Nichtteilnahme an der Kandidatenwahl die Möglichkeit haben, ihr Votum zur Wahl durch eine Bürgerverfügung zu artikulieren.

Wortwahl

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Überarbeiten von Texten im Wissenschaftslektorat ist die Wortwahl. Dies betrifft insbesondere die Verwendung von Fremdwörtern und leicht verwechselbarer Begriffen sowie die korrekte Verwendung der Fachterminologie. Aber auch alltagssprachliche Formulierungen passen in nicht in einen wissenschaftlichen Text. Im Übrigen ist in wissenschaftlichen Texten stets auf eine diskrimierungsfreie und gendergerechte Sprache zu achten.

Unkorrekte Verwendung von Fremdwörtern

Nicht korrekt verwendete oder falsch geschriebene Fremdwörter können den Lesefluss stören und den Text unbeabsichtigt komisch wirken lassen. Zudem ist es ratsam, deutsche Bezeichnungen zu bevorzugen, wenn sie verfügbar sind, um einen „dozierenden“ oder „belehrenden“ Ton zu vermeiden.

🔷Beispiele für u n k o r r e k t e Verwendung von Fremdwörtern

  • Die Zahl der durch psychologische Krankheiten bedingten Fehltage ist im letzten Jahr gestiegen. [Zur Erläuterung: Psychologisch bedeutet zur Wissenschaft der Psychologie gehörend. Gemeint ist hier aber psychisch, was „seelisch“ bedeutet.]
  • In seiner Rezession des Fachbuchs „Insektenkunde kompakt“ hat Hans Müller zahlreiche Fehler in der Schreibweise der lateinischen Fachtermini festgestellt. [Zur Erläuterung: Rezession bedeutet Verminderung der wirtschaftlichen Wachstumsgeschwindigkeit. Gemeint ist hier aber Rezension, was kritische Besprechung von Büchern oder Theateraufführungen bedeutet.]

🔷Beispiele zur k o r r e k t e n Verwendung von Fremdwörter für das Beschreiben der zuvor dargestellten Sachverhalte

  • Die Zahl der durch psychische Krankheiten bedingten Fehltage ist im letzten Jahr gestiegen.
  • In seiner Rezension des Fachbuchs „Insektenkunde kompakt“ hat Hans Müller zahlreiche Fehler in der Schreibweise der lateinischen Fachtermini festgestellt. 

Problem

Wissenschaftliche Texte sollen komplexe Sachverhalte möglichst genau und eindeutig vermitteln. Wird ein Fremdwort falsch oder ungenau verwendet, entstehen Missverständnisse, weil die spezifische Bedeutung des Wortes verloren geht oder verzerrt wird. Das erschwert das Verstehen und die Nachvollziehbarkeit der Argumentation.

Nicht korrekte verwendetet Fremdwörter wirken lustig, komisch oder oder seltsam. Oft stoppen Sie den Lesefluss und erzeugen Missverständnisse oder auch Verwirrung. Besonders peinlich ist die Situation, wenn der Verfasser/die Verfasserin des Textes kompetent und gebildet erscheinen möchte, sich aber durch das falsch verwendete Wort selbst bloßstellt.

💡Tipp

Bei Unsicherheiten bezüglich Bedeutung oder Verwendung eines Fremdwortes sollten Sie ein Fremdwörterbuch (online oder offline) oder ein Fachwörterbuch konsultieren. Weitere Quellen zum Überprüfen der Bedeutung von Fremdwörtern sind die Online-Version des Duden oder das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache. Sie können auch eine (oder mehrere) KI nach der Bedeutung eines Fremdworts fragen, z. B. perplexity.ai, Gemini von Goggle oder auch Copilot von Microsoft.

Vermeidbare Sinnverdopplung/Redundanzen

Redundante Formulierungen führen dazu, dass Informationen mehrfach genannt werden, ohne einen zusätzlichen Erkenntnisgewinn zu bieten. Dadurch blähen sie den Text unnötig auf. Darüber hinaus wirken überflüssige Wiederholungen unprofessionell und mindern die Objektivität sowie die wissenschaftliche Qualität der Arbeit. Wissenschaftliche Texte sollen möglichst klar, knapp und zielgerichtet formuliert sein, damit die wesentlichen Inhalte verständlich und nachvollziehbar bleiben.

🔷Beispiele für redundante Formulierungen

  • die neue Innovation
  • erster Prototyp
  • die fundamentale Grundlage
  • potenzielle Möglichkeiten
  • in der Lage sein, liefern zu können
  • gezwungen sein, den Termin verschieben  zu müssen

❓Problem

Redundante Formulierungen sind in wissenschaftlichen Texten aus mehreren Gründen problematisch. Dadurch werden Sätze unnötig aufgebläht, ohne einen Mehrwert an Information zu bieten. Überflüssige Wiederholungen können auch den Lesefluss hemmen oder stoppen. Zudem vermitteln zu viele Redundanzen den Eindruck von Unsicherheit oder mangelnder Sprachkompetenz. Texte mit zahlreichen Redundanzen wirken im Übrigen umständlich und unprofessionell.

💡 Tipp

Wiederholungen, die keinen klaren Zweck erfüllen, sollten konsequent vermieden und stattdessen prägnant formuliert werden. Es sollte daher bei einer Kombination von Adjektiv und Substantiv immer geprüft werden, ob das Adjektiv unbedingt notwendig ist und tatsächlich einen Mehrwert liefert. Wenn nicht, streichen oder kürzen Sie die Kombination – so wird Ihr Text klarer und überzeugender.  Innovationen sind immer neu, und ein Prototyp ist immer die erste Ausführung. Ebenso bedeutet „in der Lage sein“ bereits, dass jemand etwas kann, und „gezwungen sein“ impliziert bereits ein „Müssen“.  Lesen Sie jede Formulierung kritisch – wenn Sie Redundanzen entdecken, dann bitte durch „Streichen“ oder „Umformulieren“ eingreifen.

Alltagssprache in wissenschaftlichen Texten

Fach- und Alltagssprache haben unterschiedliche Funktionen. Während Fachsprache auf Präzision und Eindeutigkeit abzielt, um ein einvernehmliches Verständnis wissenschaftlicher Sachverhalte zu gewährleisten, dient Alltagssprache der lockeren Kommunikation und ist weniger reglementiert. Umgangssprachliche Ausdrücke sind oft nicht konkret genug oder klingen zu mündlich. Die Verwendung von Alltagssprache in wissenschaftlichen Texten daher ist problematisch.

🔷Beispiele für alltagssprachliche Formulierungen

  • vermasseln
  • brüllen (im Sinne von sich lautstark äußern)
  • nicht auf jemandes Mist gewachsen sein
  • Herzensangelegenheit

Problem

Alltagssprache ist in wissenschaftlichen Texten problematisch, weil sie den Anforderungen an Präzision, Objektivität und fachliche Eindeutigkeit nicht genügt. Formulierungen aus der Alltagssprache sind sie in vielen Fällen ungenau, subjektiv und mehrdeutig. Somit wird  die für wissenschaftliches Arbeiten notwendigen Klarheit, Objektivität und fachlichen Präzision nicht gewährleistet.

💡Tipp

Vermeiden Sie alltagssprachliche Formulierungen in wissenschaftlichen Texten. Nutzen Sie stattdessen die in der schriftlichen Standardsprache üblichen Ausdrücke. Bei Unsicherheiten bezüglich der Sprachebene eines Wortes kann ein Blick in den Duden (gedruckt oder online) hilfreich sein, da dort oft die Sprachebene angegeben wird. Auch im Digitalen Wörterbuch der Deutschen Sprache (DWDS) finden sich oft Hinweise auf die Bedeutungsebene eines Wortes.

Zitierweise

Die Verwendung von fremdem Gedankengut in wissenschaftlichen Texten erfordert immer eine präzise und nachprüfbare Quellenangabe, unabhängig davon, ob es sich um ein wörtliches oder indirektes Zitat handelt. Ein formal korrekter und konsistenter Zitierstil schützt vor Plagiatsvorwürfen und steigert die wissenschaftliche Qualität der Arbeit.

Weltweit gibt es rund 11.000 Zitierstile (Stand: 16.08.2025, Quelle: https://lumivero.com/products/citavi/). Nahezu jede Hochschule, jeder Fachbereich und jeder Dozent/jede Dozentin bevorzugen einen bestimmten Zitationsstil, der von der Fachrichtung und etablierten Konventionen abhängt. Generell wird zwischen dem Fußnotenstil und Quellenbelegen im Fließtext nach dem Autor-Jahr-System unterschieden.

Der gewählte Zitationsstil ist zudem die Grundlage für die korrekten und vollständigen Quellenangaben im Literaturverzeichnis. Auch für die Bezeichnung von Abbildungen und Tabellen kann der Zitierstil eine Rolle spielen.

Ein Wissenschaftslektorat sorgt dafür, dass der Zitierstil in einem wissenschaftlichen Text nicht nur formal korrekt, sondern auch konsistent und nachvollziehbar umgesetzt wird. Dieserhöht die wissenschaftliche Qualität des Textes.

Häufig verwendete Zitierstile sind:

  • Fußnotenstil
  • APA-Zitierweise (American Psychological Association)
  • Harvard-Stil

🔷Beispiele für Fehler beim Zitieren

In manchen Arbeiten wird zur Nachweis der Quellen sowohl der Fußnotenstil als auch das Autor-Jahr-System (z. B. APA) verwendet. Zudem wird auch nicht zwischen direkten und indirekten Zitaten unterschieden. Oft werden im Literaturverzeichnis sind die Quellenbelege oft unvollständig oder entsprechend nicht den Vorgaben des ausgewählten Zitierstils.

Problem

Eine Mischung verschiedener Zitierstile, z. B. Fußnotenstil und Zitieren nach dem Autor-Jahr-System innerhalb einer Arbeit ist unbedingt zu vermeiden. Das ist nicht nur ein schwerer handwerklicher Fehler, sondern ist auch beim Lesen irritierend/anstrengend, denn der Blick des Lesers muss zum Erfassen der Quellen zeitweise vom Fließtext in den Fußnotenapparat wechseln und wieder zurück.

💡Drei Tipps zur Darstellung und Überprüfung von Quellenangaben

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Quellenangaben korrekt und vollständig darzustellen.

💡Tipp 1: Zitierweise online anzeigen lassen

Häufig besteht die Möglichkeit, nach Eingabe des Titels einer Quelle sich die Zitierweise in den gängigsten Zitierstilen (wie APA, Harvard oder MLA) direkt online anzeigen zu lassen. Dies ist beispielsweise über Plattformen wie Google Scholar (https://scholar.google.com), WorldCat https://search.worldcat.org/de) oder über die Online-Angebote vieler Hochschulbibliotheken möglich. Für den Zugriff auf die Angebote der Hochschulbibliotheken ist in der Regel eine Immatrikulation oder zumindest ein Gasthörerstatus erforderlich. Die Zitierhinweise findet man meist durch einen Klick auf „Zitation“ oder auf ein deutlich hervorgehobenes Symbol mit Anführungszeichen (meist fettgedruckt).

💡Tipp 2:  Literaturverwaltungsprogramme verwenden

Der gewählte Zitationsstil ist auch die Grundlage für die korrekte Darstellung der vollständigen Quellenangaben im Literaturverzeichnis.  Literaturverwaltungsprogramme können bei der Erstellung von Quellenangaben für direkte und indirekte Zitate sehr hilfreich sein, aber nicht immer sind diese Programme 100 % zuverlässig Die Erfahrung zeigt, dass beim Finalisieren eines Textes hier an der einen oder anderen Stelle manuell nachgearbeitet werden muss.

Übersichten über verschiedene Literaturverwaltungsprogramme finden Sie u. a. auf den Seiten der:

💡Tipp 3: Korrekte Zitierweise von KI anzeigen lassen

In der Zwischenzeit ist auch KI (z. B. perplexity.ai oder Gemini) nach Eingabe eines entsprechenden Prompts in der Lage, einen Quellenbeleg in der benötigten spezifischen Zitierweise korrekt anzuzeigen.

Unkorrekte Bezeichnung von Abbildungen und Tabellen

In wissenschaftlichen Arbeiten sind Tabellen und Abbildungen von großer Bedeutung, da sie helfen, Daten sowie komplexe Inhalte strukturiert und anschaulich darzustellen, den inhaltlichen Zusammenhang zu verdeutlichen und Argumentationen zu untermauern. Eine sorgfältige und korrekte Einbindung trägt wesentlich dazu bei, das Verständnis zu fördern, die Orientierung zu erleichtern und die Qualität sowie Lesbarkeit der Arbeit zu steigern. Tabellen und Abbildungen müssen fortlaufend nummeriert, eindeutig beschriftet, mit Quellen belegt sein und im Text direkt erwähnt werden.

🔷Beispiele für Fehlerquellen bei der Beschriftung von Abbildungen und Tabellen

Oft sind in wissenschaftlichen Arbeiten die Abbildungen und Tabellen nicht durchnummeriert; häufig fehlen korrekten Bezeichnungen und/oder die Quellenangaben sind uneinheitlich. Manchmal werden auch die Vorgaben des gewählten Zitierstils zur Beschriftung von Tabellen und Abbildungen nicht berücksichtigt.

Problem

Der Leser sucht in wissenschaftlichen Texten Informationen zu den Tabellen und Abbildungen, denn sie haben die Funktion, Aussagen, die im Text enthalten sind, zusätzlich zu erklären oder zu veranschaulichen. Wenn der Leser weder eine genaue Bezeichnung der Abbildung und der Tabelle findet, wird sein Informationsbedarf nicht erfüllt.

💡Tipp

Es sollte stest auf eine korrekte und genaue Beschriftung von Tabellen und Abbildungen geachtet werden.Prüfen Sie anhand des verwendeten Zitierstil, wie die Bezeichnungen der Tabellen und Abbildungen zu formatiern sind. im Übrigen sollte, wenn eine Arbeit mehr als drei Tabellen und/oder Abbildungen enthält, ein separates Tabellen- bzw. Abbildungsverzeichnis zu erstellt werden. Hierfür können die entsprechende Funktion in Textverarbeitungsprogrammen wie Word hilfreiche Dienste leisten.

Im Internet gibt es eine Vielzahl von Youtube-Videos mit Anleitungen zum Erstellen eines Abbildungs- und Tabellenverzeichnisses, z.B. Abbildungsverzeichnis erstellen | Schritt für Schritt erklärt | Tabellenverzeichnis einfügen in Word unter: https://www.youtube.com/watch?v=rgAJWuiAygo

Wenig aussagekräftige Kapitelüberschriften

Die Überschriften vieler wissenschaftlicher Texte sind ungenau, vage und oft austauschbar. Eine wissenschaftliche Überschrift ist informativ, präzise, sachlich und klar. Sie muss den zentralen Inhalt oder die Fragestellung des Textes widerspiegeln und den Leser über das Ziel des Textes informieren.

🔷Beispiele Überschriften mit geringer Aussagekraft

Allgemelne und wenig informative Überschriften sind:

  • Geschichte
  • Entwicklungen
  • Strukturen

Problem

Solche allgemeinen Überschriften sind meist zu ungenau und zu vage. Sie sind austauschbar und vermitteln dem Leser nicht in knappster Form die notwendigen Informationen über den Inhalt eines Kapitels. Es gibt auch Überschriften, die sich über drei bis vier Zeilen erstrecken; sie sind ebenfalls ungeeignet, da sie eine schnelle Orientierung über den Inhalt des Kapitels erschweren.

💡Tipp

Überschriften sollten so gestaltet sein, dass sie dem Leser auf einen Blick vermitteln, worum es im jeweiligen Kapitel geht. Solche Überschriften sind sachlich und vermeiden wertende oder reißerische Formulierungen.

Formulierungsvorschläge für aussagekräftige Überschriften

  • Geschichte der industriellen Revolution in England mit Schwerpunkt auf der Entwicklung der Stahlindustrie
  • Entwicklung von neuen Medikamenten gegen Gürtelrose
  • Strukturen zur Optimierung der Praxisorganisation

Unkonkrete Zeit- und Mengenangaben

Angaben zu Mengen, Zeitpunkten oder Dauern sollten so präzise und konkret wie möglich sein, um dem Leser ein genaues Bild der quantitativen oder zeitlichen Einordnung einer Aussage zu vermitteln.

🔷Beispiele für ungenaue Zeit und Mengenangaben

  • Unpräzise: Viele/manche/einige der untersuchten Kinder waren kurzsichtig.
  • Genauer: Von den 200 untersuchten Kindern waren 20 % kurzsichtig.
  • Unpräzise: Seit ein paar Jahren werden auch in der Landwirtschaft verstärkt Roboter eingesetzt.
  • Genauer: Seit dem Jahr 2000 werden auch in der Landwirtschaft verstärkt Roboter eingesetzt.

❓Problem

Vage Formulierungen wie „manche“, „einige“, „heutzutage“ oder „seit ein paar Jahren“ sind in wissenschaftlichen Texten zu ungenau. Wissenschaftliche Arbeiten verfolgen den Anspruch, möglichst präzise und nachvollziehbare sowie nachprüfbare Aussagen zu treffen. Vage Begriffe lassen jedoch Interpretationsspielraum und verhindern, dass Aussagen eindeutig überprüfbar oder messbar sind.  Sie können auch zu Missverständnissen führen. Unklare Zeitangaben wie „heutzutage“ oder „seit ein paar Jahren“ kann je nach Leserschaft unterschiedlich interpretiert werden.

💡Tipp

Wann immer es geht, sollten konkrete Zahlen oder Zeitpunkte genannt werden. Konkrete Angaben sind ein Beleg sorgfältiger wissenschaftlicher Arbeitsweise und erhöhen die wissenschaftliche Qualität eines Textes, weil dadurch die Nachprüfbarkeit der Aussage sichergestellt werden kann.

Veränderungen der Aufgaben des Wissenschaftslektorats durch KI

Die Integration von KI in der Erstellung wissenschaftlicher Texte führt auch zu einer signifikanten Transformation der Rolle des Wissenschaftslektorats. Die Tätigkeit wird künftig neben der sprachlichen und strukturellen Feinjustierung von Texten auch die Prüfung hinsichtlich der Berücksichtigung ethischer und rechtlicher Aspekte beim Einsatz von KI umfassen. Auch Wissenschaftslektor:innen keine Juristen sind, können sie Autor:innen auf bestimmte rechtlich problematische Aspekte hinweisen und deren Überprüfung ggf. durch weitere Experten anregen.

Näheres über die Transformation des Wissenschafstlektorats durch KI finden Sie in meinem Blogartikel „Wissenschaftslektorat im Zeitalter von KI“ .

Fazit: Wissenschaftslektorat – Ihr Kompass auf dem Weg zu einem exzellenten und erfolgreichen Text!

Ein Wissenschaftslektorat ist der entscheidende Schritt, um aus einem guten Text einen exzellenten Text zu machen. Denn ein professionell lektorierter Text hinterlässt einen bleibenden positiven Eindruck bei Ihren Leserinnen und Lesern. Dadurch werden nicht nur Ihre Chancen auf bessere Noten bei Abschlussarbeiten gesteigert, sondern auch die Erfolgswahrscheinlichkeit bei Begutachtungen und Veröffentlichungen.

Sie möchten mehr über ein Wissenschaftslektorat erfahren? Kontaktieren Sie mich gerne für eine persönliche Beratung! In einem Gespräch können wir all Ihre Fragen und Ihr spezifisches Anliegen detailliert erörtern.

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