KI-resistente Prüfungen an Hochschulen

KI verändert wissenschaftliches Schreiben grundlegend und erhöht zugleich das Risiko von Täuschungsversuchen. Hochschulen reagieren darauf nicht mit Verboten, sondern mit KI-resistenten Prüfungsformaten, die sich jedoch noch in einem fortlaufenden Entwicklungsprozess befinden. KI-Detektoren gelten als unzuverlässig und rechtlich problematisch. Stattdessen rücken Prozessbewertung und Kompetenznachweis in den Mittelpunkt, etwa durch mündliche Prüfungen, Kolloquien und Transferaufgaben. Ergänzend sorgen gestufte Abgaben, Reflexionsprotokolle und Schreibjournale für Transparenz im Entstehungsprozess. So werden individuelle Leistungen besser überprüfbar und die Qualität sowie Verlässlichkeit akademischer Abschlüsse langfristig gesichert.